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Im Frühling 2026 haben erstmals Lehrpersonen und weitere Interessierte an drei Veranstaltungen der neuen Impulsgruppe «Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Politische Bildung» Umsetzungen in den beiden transversalen Bereichen für die gymnasiale Stufe diskutiert und ihre Erfahrungen dazu ausgetauscht. Die Resonanz ist sehr positiv.
Welche unterrichtlichen Möglichkeiten ergeben sich aus der mit der Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität einhergehenden Einführung der transversalen Unterrichtsbereiche «Bildung für Nachhaltige Entwicklung» und «Politische Bildung»?
Mit dieser Frage haben sich an den drei Abenden der ersten Veranstaltungsreihe der neuen Impulsgruppe «Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Politische Bildung» durchschnittlich 20 Lehrpersonen und weitere Interessierte intensiv beschäftigt.
Ausgehend von fachlichen Inputs und beispielhaften unterrichtlichen Umsetzungen haben sich die Mitglieder der Impulsgruppe zu ihren eigenen Erfahrungen ausgetauscht und Weiterentwicklungen angedacht. Für Stefanie Rinaldi, Leiterin des Instituts für Fachdidaktik der Gesellschaftswissenschaften und Co-Inhaberin des UNESCO-Lehrstuhls für Didaktik der Nachhaltigkeitswissenschaft und politische Bildung, waren dabei Gespräche mit den Lehrpersonen zu unterrichtlichen Konzeptionen und Modellen der PH Luzern besonders spannend, da sich daraus wichtige Impulse für Weiterentwicklungen von konzeptionellen Grundlagen ergehen haben.
Aus der Perspektive von Edith Bollhalder, Lehrperson für Geografie an der KS Reussbühl, war auch der Austausch unter den Lehrpersonen gewinnbringend. So hat sich unter anderem gezeigt, dass viele Vertreter*innen der verschiedenen Zentralschweizer Kantonsschulen derzeit im Zusammenhang mit der Erstellung der neuen Lehrpläne für die transversalen Unterrichtsbereiche vor ganz ähnlichen inhaltlichen und konzeptionellen Herausforderungen stehen. Vor diesem Hintergrund lieferte der Erfahrungsaustausch im Rahmen der Impulsgruppe über den Austausch konkreter Unterrichtsideen hinaus Anregungen für die Lehrplanentwicklung.
Die drei Abende zu den beiden transversalen Themen haben gezeigt, dass der Bedarf an Erfahrungsaustausch und der Wunsch nach Auseinandersetzung mit unterrichtlichen Konzeptionen für Bildung für Nachhaltige Entwicklung» und «Politische Bildung» weiterhin gross ist. Entsprechend wird die Impulsgruppe auch in den kommenden Jahren weiterhin zusammenkommen und in der laufenden Phase der Erneuerung der gymnasialen Maturität als Austauschgefäss dienen. Sie kann so Anregungen bieten, um vor dem Hintergrund der grossen globalen Herausforderungen unserer Zeit mit der Entwicklung der beiden transversalen Unterrichtsbereiche einen Beitrag an die Anpassung der gymnasialen Ausbildung zu leisten.
Damit ist die neue Impulsgruppe «Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Politische Bildung» aus Sicht von Jeannette Wick, an der PH Luzern Leiterin Studiengang Sek II – Gymnasiale Bildung, in kurzer Zeit zu einer idealen Ergänzung des breiten Weiterbildungsangebots für Lehrkräfte an Gymnasien geworden.