Gestärkt weiter – gemeinsam exzellent

Nachdem die PH Luzern im Jahr 2024 erfolgreich die institutionelle Akkreditierung ohne Auflagen erlangte, erarbeitete sie im Jahr 2025 unter Berücksichtigung des Akkreditierungsberichts sowie der Entwicklungen auf kantonaler, nationaler und internationaler Ebene ihre neue Strategie für die kommenden zehn Jahre. Diese entstand unter Einbezug von Mitarbeitenden, Studierenden sowie externen Anspruchsgruppen und wurde durch den PH-Rat im November 2025 beschlossen.

Die Strategie 2035 der PH Luzern baut auf Erreichtem auf, gibt Orientierung für die Weiterentwicklung und dient der Positionierung. Sie umfasst neun strategische Schwerpunkte, welche wir unter dem Leitsatz «Gemeinsam exzellent in Bildungsfragen» in den kommenden Jahren bearbeiten. Damit bringen wir unseren Qualitätsanspruch zum Ausdruck und gehen davon aus, dass Exzellenz aus der Zusammenarbeit und dem Einbezug von Anspruchsgruppen entsteht. Die Exzellenz soll sich in den attraktiven, innovativen, wissenschaftlich fundierten und für das Berufsfeld relevanten Angeboten der PH Luzern und in ihrer national und international anerkannten Forschung zeigen.

Die neun strategischen Schwerpunkte fokussieren Bereiche für die Weiterentwicklung der PH Luzern auf drei verschiedenen Ebenen: Sie umfassen Schwerpunkte für die inhaltliche Weiterentwicklung der Leistungsbereiche, Schwerpunkte für die Bearbeitung transversaler Themen in Angeboten und im eigenen Betrieb sowie Schwerpunkte zur Weiterentwicklung der Gesamtorganisation. Die einzelnen Schwerpunkte wurden so formuliert, dass sie einen Rahmen für die Entwicklung in den kommenden Jahren geben und zugleich Gestaltungsspielraum für die Reaktion auf aktuelle Entwicklungen gewähren.

Im Jahr 2025 konnten bereits erste Erfolge im Hinblick auf die Strategie 2035 erzielt werden. Für die Bildung in nachhaltiger Entwicklung (BNE) strebt die PH Luzern den Erhalt ihrer nationalen Führungsrolle an. Mit der Einwerbung des UNESCO-Lehrstuhls für Didaktik der Nachhaltigkeitswissenschaft und politische Bildung wurden die bisherigen Leistungen der PH Luzern in diesem Bereich gewürdigt und zugleich ihre nationale Position in dieser Thematik gefestigt. Als erste PH der Schweiz konnte sie einen UNESCO-Lehrstuhl einrichten. Das UNESCO-Label stärkt die Aktivitäten in diesem Bereich sowie die nationale und internationale Vernetzung.

Ein weiterer Höhepunkt war die Durchführung des SGBF/SGL-Kongresses mit über 700 Teilnehmenden unter dem Motto «Bildung in einer diversen und komplexen Welt». Auch die Planung des Campus Horw schritt erfolgreich voran. Gemeinsam mit der Hochschule Luzern gestalten wir den Campus Horw als Ort des Lernens, des Arbeitens und der Begegnung für Mitarbeitende, Studierende und weitere Anspruchsgruppen.

Ebenfalls stärkend ist die Erhöhung der Finanzierung durch den Kanton Luzern. Mit der Einlage ins Eigenkapital erhält die PH Luzern die erforderliche Reserve, um schwankende Studierendenzahlen ausgleichen zu können. Ein grosses finanzielles Risiko bleibt das Entlastungspaket 27 des Bundes mit der Streichung der projektgebundenen Beiträge und Reduktion beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Damit drohen bedeutsame Mindereinnahmen für Forschung und Entwicklung und steigt der Drittmitteldruck weiter, wobei die PH Luzern seit Jahren überdurchschnittlich hohe Drittmittelquoten erreicht.

Ich bedanke mich im Namen der gesamten Hochschulleitung bei allen Beteiligten für den gemeinsamen Einsatz für eine qualitativ hochstehende, exzellente Lehrpersonenbildung.


Kontakt

Rektorin
Kathrin Krammer
Prof. Dr. phil.
Pfistergasse 20
6003 Luzern
kathrin.krammer@phlu.ch
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