|
|
|
|
|
{{node.getProperty('name')}}
{{node.getProperty('organisation')}}
{{node.getProperty('street')}} {{node.getProperty('street2')}} {{node.getProperty('zip')}} {{node.getProperty('city')}} {{node.getProperty('email')}} Details |
{{node.getProperty('organisation')}} {{node.getProperty('street')}} {{node.getProperty('street2')}} {{node.getProperty('zip')}} {{node.getProperty('city')}} {{node.getProperty('email')}} |
Details |
|---|
| {{g.getLabel()}} | |
|---|---|
|
{{node.getProperty('title')}}
|
|
| mehr anzeigen von |
| Beschreibung | Nummer | Beginn | Buchbar | Typ | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
|
|||||||||||||||
|
|||||||||||||||
| Beschreibung | Nummer | Buchbar | Typ | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
||||||||||
| Beschreibung | Nummer | Buchbar | Typ | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
||||||||||||
| Projektname | Schwerpunkte |
|---|---|
|
{{node.getProperty('title')}}
Schwerpunkte
|
|
|
|
|
|
Reinhard Hölzl blickt in einem Kurzinterview zurück auf einige Aspekte des vergangenen Jahres und wagt betreffend Fachkräftemangel eine Prognose für die Zukunft.
Welches waren im Leistungsbereich Ausbildung die grössten Herausforderungen im Jahr 2025 und wie wurden diese gemeistert?
Fünf unserer sechs Studiengänge müssen alle sieben Jahre von der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) wiederanerkannt werden, nur dann dürfen wir weiterhin schweizweit gültige Lehrdiplome vergeben.
Weil das jeweils mit einem erheblichem dokumentarischem Aufwand verbunden ist, nutzen wir diese Verfahren bewusst auch, um unsere Studienpläne zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Im Februar hat sich die Ausbildungsleitungskonferenz (ALK) intensiv mit den Grundzügen der Studienplanreform 2030 befasst. Im Laufe des Jahres konnten wir so die ersten wichtigen konzeptionellen Weichen stellen. Daraus entsteht jetzt eine Reihe von Projekten – kleinere und grössere –, mit denen wir die Ausbildung für das nächste Jahrzehnt ausrichten. Ein zentrales Ziel ist dabei, stärker auf die zunehmend heterogenen Bildungs- und Erwerbsbiografien unserer Studierenden einzugehen.
Gleichzeitig war 2025 auch intern ein Jahr des Generationenwechsels. Mehrere Personen, die den Aufbau der Ausbildung über zwei Jahrzehnte geprägt haben, sind in den Ruhestand getreten. Das hat Veränderungen in den Leitungsstrukturen ausgelöst und Neubesetzungen notwendig gemacht. Besonders freut mich, dass der PH-Rat im November Annelies Kreis zur neuen Prorektorin Ausbildung gewählt hat. Sie wird per 1. September 2026 meine Nachfolge antreten.
Zu den Highlights des Jahres zählten die Diplomfeiern mit gesamthaft mehr als 500 neuen Lehrpersonen: Wie bilanzieren Sie die Entwicklung bezüglich Fachkräftemangel im Bildungsbereich und den Umgang der PH Luzern damit – und welche Prognosen wagen Sie hinsichtlich Zukunft?
«Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen» möchte man mit einem Bonmot antworten, das häufig Niels Bohr zugeschrieben wird.
Wir stützen uns hauptsächlich auf zwei Quellen: auf die Szenarien des Bundesamts für Statistik für die schweizweite Entwicklung und auf die Analysen der kantonalen Arbeitsgruppe «Lehrpersonenbedarf». Dort gleichen Vertretungen der Dienststelle Volksschulbildung und der PH Luzern jährlich die Absolvierendenzahlen mit dem effektiven Bedarf ab. Es ergibt sich ein differenziertes Bild: Bei den Kindergartenlehrpersonen können wir den Bedarf mit unseren Ausbildungsplätzen derzeit gut decken. In der Primarschule bleibt die Situation angespannt, vor allem wegen steigender Fluktuation und anstehender Pensionierungen. Auf der Sekundarstufe I verschärft sich der Bedarf sogar und in der Schulischen Heilpädagogik fehlen nach wie vor viele qualifizierte Lehrpersonen; ein Teil der bereits angestellten Lehrpersonen verfügt zudem (noch) nicht über die entsprechende Ausbildung.
Unsere Antwort darauf sind gezielte, flexible Studienangebote inklusive berufsbegleitender Varianten. In einem zunehmend kompetitiven Umfeld geht es darum, für möglichst viele Interessierte attraktiv zu bleiben, sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Kantons.
Medienpräsenz hatten 2025 aus Ihrem Bereich u. a. die Forderung nach erleichtertem PH-Zugang als Massnahme gegen die Lehrpersonenknappheit. Bitte erläutern Sie uns die entsprechenden Haltungen der PH Luzern.
Diese Forderungen richten sich insbesondere auf den prüfungsfreien Zugang für Personen mit Berufsmaturität (BM).
Grundsätzlich ist klar: Wenn akuter Lehrpersonenmangel besteht, braucht es rasche, flexible, aber auch reversible Massnahmen. Dauerhaft tiefere Zulassungshürden sind aus unserer Sicht problematisch. Sie können die Attraktivität der Ausbildung langfristig schwächen – und im Extremfall den Mangel sogar verschärfen.
Absolvierende einer Berufsmaturität sind in den Ausbildungen als Primarlehrperson ausdrücklich willkommen. Für sie existieren jedoch heute bereits unterschiedliche Zugänge, die sich bewährt haben. Zentral ist der Äquivalenznachweis zur Fachmaturität Pädagogik. Damit können Studieninteressierte zeigen, dass sie über die notwendigen Kompetenzen für Studium und Beruf verfügen. Je nach Profil werden bereits erworbene Kompetenzen angerechnet; auch ist der Vorbereitungskurs freiwillig.
Ein genereller prüfungsfreier Zugang birgt daher Risiken: höhere Abbruchquoten oder eine Absenkung des Kompetenzniveaus. Zudem würde er in ein System eingreifen, das heute gut austariert und durchlässig ist. Wir decken uns also mit der Position der Kammer PH von swissuniversities.